Getrennt gesammelte Altstoffe aus Gewerbe und Industrie - Abfallqualitäten
Definition und Herkunft
Altstoffe sind Abfälle, welche getrennt von anderen Abfällen gesammelt werden, oder Stoffe, die durch eine Behandlung aus Abfällen gewonnen werden, um diese Abfälle nachweislich einer zulässigen Verwertung zuzuführen.
Die hier aufgeführten Altstoffe stammen zum größten Teil aus Gewerbe und Industrie, zu geringeren Teilen aus der Land- und Forstwirtschaft sowie aus öffentlichen Einrichtungen. Sie weisen eine hohe Heterogenität auf und unterscheiden sich nach Art, Zusammensetzung, Anfallstelle, Sammellogistik etc.
Zusammensetzung
Altstoffe aus Gewerbe und Industrie bestehen aus folgenden Fraktionen (teilweise inklusive Abfällen aus der Produktion):
- Holz – Verpackungen, z. B. Kisten, Fässer, Paletten, Obststeigen und andere Ladungs-träger
- Sonstige Holzabfälle, z. B. sperriges Altholz wie Altmöbel
- Papier, Karton, Pappe und Wellpappe – Verpackungen und Drucksorten
- Glas (Weißglas und Buntglas) – Verpackungen
- Flachglas
- Metalle – Verpackungen (FE- und NE-Verpackungen / zumeist aus Aluminium)
- Metalle – Schrott (FE- und NE-Schrott / zumeist aus Aluminium)
- Stoff- und Gewebereste bzw. Alttextilien
- Leichtfraktion – Verpackungen
- Sonstige Kunststoffe
- Sonstige verwertbare Monofraktionen wie Galvanikschlämme, Schleifschlämme, Holzabfälle aus der Produktion, etc.
Abbildung: Altstoffe aus Gewerbe und Industrie 2004
Der Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2006 befasst sich mit diesem Thema auch auf folgenden Seiten:
„Getrennt gesammelte Altstoffe“
„Anlagen zur Sortierung getrennt erfasster Altstoffe“
„Anlagen zur Verwertung getrennt erfasster Altstoffe“
„Mehrwegverpackungen“
„Verordnungen zum AWG 2002“
„Kontrolle der Verpackungsverordnung“
„Richtlinien, Verordnungen und sonstige Regelungen“
„Verpackungen“
19.07.2006, Lebensministerium VI/3


