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Eigenkompostierung in Hausgärten - Abfallqualitäten

Definition und Herkunft

Eigenkompostierung ist die zulässige Herstellung und Verwertung von Komposten aus biogenen Abfällen einzelner Haushalte und Hausgärten bzw. Schrebergärten auf den zugehörigen Liegenschaften.

  
Zusammensetzung

In die Eigenkompostierung werden annähernd die gleichen Abfälle eingebracht, wie in die Sammelbehälter der Biomüll-Sammlung, nämlich organische Küchenabfälle aus Haushalten, wie insbesondere solche aus der Zubereitung und dem Verzehr von Nahrungsmitteln (Speisereste) sowie Pflanzenreste und natürliche, organische Abfälle aus Hausgärten, wie beispielsweise Grasschnitt, Laub, Blumen, Fallobst bzw. sperrige Grünabfälle wie Strauch- und Baumschnitt.

Die Zusammensetzung variiert in Abhängigkeit von der Siedlungsstruktur und von der Jahreszeit. Im städtischen Bereich ist der Anteil an organischen Küchenabfällen höher als in ländlichen Gebieten.
 
 
Der Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2006 befasst sich mit diesem Thema auch auf folgenden Seiten:
getrennt gesammelte biogene Abfälle“ 
Grünabfälle“ 
Biotechnische Abfallbehandlungsanlagen
Kompostierung“ 
Kompost

18.05.2006, Lebensministerium VI/3