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Nickel-Cadmium-Akkumulatoren
Foto: BMLFUW

Problemstoffe - Abfallqualitäten

Definition und Herkunft

Problemstoffe sind gefährliche Abfälle, die üblicherweise in privaten Haushalten anfallen. Weiters gelten als Problemstoffe jene gefährlichen Abfälle aller übrigen Abfallerzeuger, die nach Art und Menge mit üblicherweise in privaten Haushalten anfallenden gefährlichen Abfällen vergleichbar sind. In beiden Fällen gelten diese Abfälle so lange als Problemstoffe, wie sie sich im Gewahrsam der Abfallerzeuger befinden.

   
Zusammensetzung

Als Problemstoffe werden in Österreich
  • Altbestände von Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel
  • Altlacke und Altfarben
  • Arzneimittel
  • Batterien
  • Bleiakkumulatoren (Starterbatterien)
  • Druckgaspackungen (Spraydosen)
  • Elektroaltgeräte (inkl. Kühlgeräte und Leuchtstofflampen)
  • Laborabfälle und Chemikalienreste
  • Laugen
  • Lösemittel
  • Medizinische Abfälle
  • Flüssige Mineralölabfälle (Altöle)
  • Feste fett- und ölverschmutzte Abfälle
  • Quecksilberhaltige Abfälle
  • Säuren usw.
gesammelt.
 
Die getrennte Sammlung der Elektroaltgeräte erfolgt seit August 2005 aufgrund der Elektroaltgeräteverordnung nicht mehr in der Fraktion Problemstoffe. Es ist daher zu rechnen, dass sich dadurch die Sammelmasse der Problemstoffe verringern wird. 

 
Der Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2006 befasst sich mit diesem Thema auch auf folgenden Seiten:
"Gefährliche Abfälle"
"Richtlinien, Verordnungen und sonstige Regelungen"
"Gefährliche Abfälle"

09.05.2006, Lebensministerium VI/3