Anlagen zur Verwertung getrennt erfasster Altstoffe
Zur stofflichen Verwertung von getrennt erfassten Altstoffen aus Haushalten und ähnlichen Einrichtungen sowie aus Gewerbe und Industrie stehen bundesweit 43 Anlagen mit einer Kapazität von zumindest 1,2 Millionen Tonnen zur Verfügung.
Folgende Fraktionen wurden im Jahr 2005 einer stofflichen Verwertung zugeführt:
Altpapier, Pappe, Wellpappe und Kartonagen in 14 Anlagen
Altglas in 6 Anlagen
Altmetalle (FE- und NE-Metalle) in 7 Anlagen
Altkunststoffe in 13 Anlagen
Alttextilien in 1 Anlage
Altholz in 2 Anlagen
| Bundesland | Anzahl der Anlagen | Mindestkapazitäten t/a |
| Burgenland | 1 | 60.000 |
| Kärnten | 3 | 12.000 |
| Niederösterreich | 11 | 323.000 |
| Oberösterreich | 13 | 204.000 |
| Salzburg | 1 | k.A. |
| Steiermark | 9 | 586.600 |
| Tirol | 2 | k.A. |
| Vorarlberg | 3 | 75.000 |
| Wien | - | - |
| Österreich | 43 | rd. 1,2 Mio |
Abbildung: Anlagen zur Verwertung getrennt erfasster Altstoffe
Der Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2006 befasst sich mit diesem Thema auch auf folgenden Seiten:
„Getrennt gesammelte Altstoffe“
„Getrennt gesammelte Altstoffe aus Gewerbe und Industrie“
„Anlagen zur Sortierung getrennt erfasster Altstoffe“
„Mehrwegverpackungen“
„Verordnungen zum AWG 2002“
„Kontrolle der Verpackungsverordnung“
„Richtlinien, Verordnungen und sonstige Regelungen“
„Verpackungen“
05.07.2006, Lebensministerium VI/3


