Anlagen zur Sortierung
In Österreich sind derzeit 123 Sortieranlagen in Betrieb bzw. Versuchsbetrieb, die eine Kapazität von mindestens 1 Million Tonnen aufweisen.
In diesen Anlagen werden großteils Altstoffe aus Haushalten und ähnlichen Einrichtungen sowie aus Gewerbe und Industrie (z.B. Papier, Kunststoffe, Holz, Metall, Textilien) und andere Abfälle unter ausgesuchten Qualitätskriterien mit dem Ziel einer stofflichen bzw. thermischen Verwertung sortiert.
Die zum Stichtag der Erhebung von den Anlagenbetreibern gemeldete Behandlung diverser Abfallfraktionen kann durch geänderte Markterfordernisse variieren. Änderungen sind beispielsweise bei der Sortierung von Altpapier, Kartonagen, Kunststoffen u. a. möglich. Dies kann Auswirkungen auf die Anzahl der Anlagen, die eine spezielle Abfallfraktion sortieren wie auch auf die Angaben zum Mindestdurchsatz haben.
Tabelle: Anlagen zur Sortierung
| Bundesland | Genehmigte Anlagen | Kapazitäten t/a |
| Burgenland | 2 | k.A. |
| Kärnten | 5 | k.A. |
| Niederösterreich | 15 | 86.500 |
| Oberösterreich | 33 | 111.300 |
| Salzburg | 13 | 60.000 |
| Steiermark | 19 | 320.000 |
| Tirol | 7 | 47.000 |
| Vorarlberg | 7 | 189.000 |
| Wien | 22 | 120.000 |
| Österreich (gerundet) | 123 | 1 Mio |
Abbildung: Anlagen zur Sortierung getrennt erfasster Altstoffe
Der Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2006 befasst sich mit diesem Thema auch auf folgenden Seiten:
„Getrennt gesammelte Altstoffe“
„Getrennt gesammelte Altstoffe aus Gewerbe und Industrie“
„Anlagen zur Verwertung getrennt erfasster Altstoffe“
„Mehrwegverpackungen“
„Verordnungen zum AWG 2002“
„Kontrolle der Verpackungsverordnung“
„Richtlinien, Verordnungen und sonstige Regelungen“
„Verpackungen“
05.07.2006, Lebensministerium VI/3


