Aerobe biotechnische Behandlungsanlagen (Kompostierungsanlagen)
Bei einer Kompostierungsanlage zur Verwertung biogener Abfälle werden organische Materialien unter Zufuhr von Sauerstoff (aerobe Behandlung bzw. Kompostierung) biologisch abgebaut.
Nach Behandlung der biogenen Abfälle werden diese als Komposte wieder in den natürlichen Stoffkreislauf rückgeführt.
Zur Verwertung getrennt gesammelter biogener Abfälle, Küchen- und Kantinenabfälle sowie von Grünabfällen aus dem kommunalen Bereich (Parkabfälle, Friedhofsabfälle und Straßenbegleitgrün) und von Klärschlamm stehen mehr als 500 Anlagen mit einer Kapazität von zumindest 1,3 Millionen Tonnen zur Verfügung.
Tabelle: Biotechnische Behandlungsanlagen im Jahr 2005
| Bundesland | Anzahl der Anlagen | Kapazitäten t/a |
| Burgenland | 7 | 10.000 |
| Kärnten | 25 | 53.000 |
| Niederösterreich | 115 | 173.000 |
| Oberösterreich | 202 | 348.000 |
| Salzburg | 11 | 212.000 |
| Steiermark | 74 | 123.300 |
| Tirol | 83 | 66.300 |
| Vorarlberg | 16 | 28.700 |
| Wien | 6 | 251.000 |
| Österreich | 539 | 1,3 Mio |
Abbildung: Biotechnische Behandlungsanlagen
Der Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2006 befasst sich mit diesem Thema auch auf folgenden Seiten:
„getrennt gesammelte biogene Abfälle“
„Eigenkompostierung in Hausgärten“
„Grünabfälle“
„Kompostierung“
„Kompost“
05.07.2006, Lebensministerium VI/3


