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Baurestmassen
Foto: BMLFUW/Mag. Scholz

Aufbereitungsanlagen für Baurestmassen

Durch den Einsatz von Brechern und Sieben wird aus mineralischen Baurestmassen (Mauerwerk, Betonabbruch, Betonaufbruch etc.) und Asphaltaufbruch ein einsatzfähiger Rohstoff gewonnen, der wiederum als Zuschlagstoff für die Produktion von Baumaterialien bzw. als Schüttungs-, Unterbau- oder Verfüllungsmaterial Verwendung findet.

  
Für die Aufbereitung dieser Baurestmassen stehen derzeit 293 genehmigte Anlagen mit rd. 5,5 Millionen Tonnen Mindestkapazität zur Verfügung.

Gemäß Österreichischem Baustoffrecyclingverband (BRV) scheinen rund 1/3 dieser Anlagen als Mitgliedsbetriebe auf. Allein von diesen Mitgliedsbetrieben des BRV wurden im Jahr 2004 rund 4,5 Millionen Tonnen Baurestmassen und Aushubmaterialien aufbereitet.

Tabelle: Aufbereitungsanlagen für Baurestmassen im Jahr 2005
 Bundesland      
Anlagen   
 
Kapazitäten in Tonnen    
 
 Burgenland 
 
231.000 
 
 Kärnten 
23 
 
2.135.000 
 
 Niederösterreich 
40 
 
1.791.000 
 
 Oberösterreich 
74 
 
k.A. 
 
 Salzburg 
18 
 
285.000 
 
 Steiermark 
36 
 
99.200 
 
 Tirol 
71 
 
1.000.000* 
 
 Vorarlberg 
13 
 
k.A. 
 
 Wien 
 
k.A. 
 
 Österreich 
293 
 
rd. 5,5 Mio 
 
Datengrundlage: Umweltbundesamt Anlagendatenbank (Datenstand April 2006)
* Tiroler Landesregierung: behandelte Masse 2004

Abbildung: Aufbereitungsanlagen für Baurestmassen
Abbildung: Aufbereitungsanlagen für Baurestmassen
Foto: BMLFUW


   


    
  
   
   
   
   
   
   
  
   
   
   
    
   
   
   


Der Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2006 befasst sich mit diesem Thema auch auf folgenden Seiten:
"Abfälle aus dem Bauwesen"
"Vermeidung und Verwertung von Baurestmassen"
"Verordnungen zum AWG 2002"
"Baurestmassen"
"Baustellenabfälle"

05.07.2006, Lebensministerium VI/3